News

17.04.2009 |

Fressen und gefressen werden

Die Grüne Woche kann sich den Problemen der globalen Landwirtschaft nicht entziehen.

17.04.2009 |

Die Bio-Bauern sind Querdenker

Mit dem "Agrarpolitischen Auftakt" startete gestern der Bioland-Landesverband Bayern seine traditionelle Wintertagung. Mit über 450 angemeldeten Teilnehmern zu insgesamt 15 Veranstaltungen ist die Bioland-Woche zum achten Mal in der Benediktinerabtei Plankstetten beheimatet. Josef Wetzstein vom Landesverband freute sich über den rekordverdächtig starken Zuspruch, der nach seiner Einschätzung die positive Entwicklung des ökologischen Landbaus auch in Bayern widerspiegelt.

17.04.2009 |

Ländliche Entwicklung wichtig für Armutsbekämpfung

Die Zahlen sind alarmierend: Aufgrund der Welternährungskrise ist die Zahl der Hungernden weltweit auf 925 Millionen angestiegen, rund 50 Prozent der Betroffenen sind Kleinbauern. Entsprechend hoch ist die Bedeutung der ländlichen Entwicklung für die Armutsbekämpfung und die Ernährungssicherheit. Das betonten am 21. Januar übereinstimmend Sachverständige in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Bei allen Programmen zur Unterstützung der ländlichen Entwicklung - insbesondere in Entwicklungsländern - müsse die dortige Bevölkerung eingebunden werden, sagten die Experten.

17.04.2009 |

Wieczorek-Zeul: Kleinbauern stärken

"Wir müssen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Entwicklungsländern noch stärker fördern, um ihnen einen besseren Zugang zu Land, Märkten, Produktionsmitteln sowie Beratungs- und Finanzdienstleistungen zu ermöglichen." Das ist für die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul eine der Konsequenzen, die aus dem Weltagrargericht zu ziehen sind. Wieczorek-Zeul: "Im letzten Jahr ist die Anzahl der Hungernden um 100 Millionen Menschen gestiegen. Knapp 1 Milliarde Menschen wissen nicht, was sie am nächsten Tag essen können. Wir müssen dringend gegensteuern."

17.04.2009 |

Wieczorek-Zeul fordert Stopp von EU-Exportsubventionen

"Die EU muss zu ihrer Zusage stehen, die Exportsubventionen bis zum Jahr 2013 auslaufen zu lassen", sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch in Berlin in einer Diskussionsrunde zum Weltagrarbericht laut Redemanuskript. Die Exporthilfen zerstörten die Märkte in den Entwicklungsländern und gefährdeten die Existenz vieler Kleinbauern. Deshalb müsse eine solche "ungerechte Handelspolitik" beendet werden.

17.04.2009 |

Biofach: Politischer Wille zur Hungerbekämpfung fehlt

Für eine Beseitigung des Hungers in der Welt fehle der politische Wille. Diesen Vorwurf erhob bei der Vorstellung des Weltagrarberichtes (IAASTD) auf der Biomesse Biofach in Nürnberg einer der Mitautoren, Benedikt Haerlin. 60 Prozent der Hungernden weltweit lebten in Indien, China und dem Kongo. Dabei zählten Indien und China zu den bedeutenden Agrarexporteuren der Welt. Die dortigen Regierungen zeigten aber keine Initiative, den Hunger zu beseitigen, kritisiert er. Die weltweit vorhandenen Nahrungsmittel könnten den Bedarf nicht decken. Zudem komme weniger als die Hälfte der Nahrungsmittel bei den Notleidenden nicht an. Er erinnerte daran, dass Deutschland den Weltagrarbericht noch nicht unterzeichnet habe.

17.04.2009 |

Weltweite Hungerkrise: Schwierige Schuldsuche

Das World Agricultural Forum versammelte sich vollständig in Ugandas Hauptstadt Kampala, um nach den Ursachen des weltweiten Hungers zu suchen. Vom 24. bis 26. Februar wird auf dem Kongress diskutiert, was mit der Landwirtschaft anzustellen sei, um die gesamte Menschheit und nicht nur einen kleinen Teil davon durchzufüttern.Die Experten des Weltlandwirtschaftsrats (IAASTD) warnen, dass die globale Landwirtschaft von Grund auf erneuert werden müsse. Dazu gehören ein umfassender Umbau des Lebensmittelhandels und eine grundlegende Änderung der Subventionssystems.

17.04.2009 |

In der Natur gibt es keinen Neustart

Was einmal in die Welt gesetzt wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden. Das macht Grüne Gentechnik so brisant. Und ihre Gegner nicht automatisch zu Fortschrittsfeinden.

17.04.2009 |

Wenn uns das Wasser in den Schuhen steht

Interview mit Friedrich-Wilhelm Graefe zu Baringdorf zur Veranstaltung "Nourishing people without biting the climate" im EU Parlament. Friedrich-Wilhelm Graefe zu Baringdorf ist Landwirt und seit 1989 Europaabgeordneter für die Fraktion der Grünen/Freie Allianz.

17.04.2009 |

Die UN-Millenniumsziele auf dem Prüfstand

Mehrere Billionen Dollar haben die führenden Industriestaaten bislang infolge der globalen Finanzkrise zur Rettung von Banken und Wirtschaft bereitgestellt. Ein Vielfaches dessen, was dieselben Industriestaaten jährlich für die Entwicklungshilfe ausgeben. Vor diesem Hintergrund scheint es unmöglich, die UN-Millenniums-Entwicklungsziele bis zum Jahr 2015 zu erreichen.

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